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und unsere Motivation, die Medikamenteneinnahme für Sie noch einfacher zu machen für eine maximale Sicherheit.

Medikamente einnehmen - aber richtig!

Mit MDS D4 haben Sie ein leicht umsetzbares Einnahme-Schema zur Hand, das an Ihrem gewohnten Tagesablauf ausgerichtet ist. Manchmal muss man sich bei der Einnahme eines Medikaments nach dem Körper richten. Denn der menschliche Organismus funktioniert nach seiner eigenen inneren Uhr. Manche Krankheitssymptome treten bevorzugt zu bestimmten Tageszeiten auf. Ein Beispiel sind Asthma-Anfälle, die vor allem nachts vorkommen. Auch der Blutdruck und viele Stoffwechselvorgänge folgen einem Tagesrhythmus. Daher müssen manche Wirkstoffe zu ganz bestimmten Zeiten eingenommen werden (zum Beispiel morgens oder abends) - halten Sie sich unbedingt daran! Die Therapie wirkt dann besser und Nebenwirkungen werden seltener.
Anordnung - Das ist gemeint
"vor dem Essen" ca. 30 Min. vor der Mahlzeit
"nach dem Essen" ca. 30 Min. nach der Mahlzeit
"mit dem Essen" während der Mahlzeit
"zur Nacht" vor dem Schlafengehen
"1 x Täglich" z.B. morgens
"2 x Täglich" z.B. morgens und abends
"3 x Täglich" z.B. morgens, mittags und abends
"4 x Täglich" z.B. morgens, mittags, abends und zur Nacht

Tipp: Wenn nicht anders vom Arzt oder Apotheker vorgegeben, bietet es sich an, Medikamente mit den gewohnten Essenszeiten zu kombinieren, um eine regelmäßige Einnahme sicherzustellen. Wenn Sie ein Medikament täglich einnehmen müssen, versuchen Sie, dies immer zur gleichen Uhrzeit zu tun. So wird ein gleichmäßiger Wirkstoffspiegel im Blut erreicht. Beispiele sind Antibiotika, Hormonpräparate oder starke Schmerzmittel. Verhütungsmittel wie die Pille verlieren ihre Wirkung sogar völlig, wenn die Einnahme stark verzögert wird.

Therapietreue ist wichtig
Grundsätzlich sollten Sie Medikamente genau so lange nehmen, wie Ihr Arzt es verordnet hat. Gerade bei Antibiotika ist die Versuchung groß, die Pillen abzusetzen, wenn sie nicht rasch den gewünschten Erfolg bringen oder weil die Beschwerden nachlassen. Führen Sie die Therapie aber nicht zu Ende, kann die Infektion noch einmal verstärkt aufflackern, weil sich die Erreger wieder ausbreiten. Zwar verschwinden die Symptome oft schon nach den ersten Behandlungstagen, aber das Immunsystem kämpft noch immer mit den Krankheitserregern. Außerdem können sich Antibiotika-Resistenzen ausbilden, sodass das Medikament bei der nächsten Behandlung gar nicht mehr hilft. Generell gilt also: Halten Sie sich an den Therapieplan, den Ihr Arzt für Sie erstellt hat. Wenn Sie verordnete Medikamente auf eigene Faust weglassen, unter- oder überdosieren, schaden Sie sich im Ernstfall nur selber - es kann beispielsweise zu Rückfällen und Komplikationen kommen.
Nahrungsmittel mit Einfluss
In der Regel gelangen die Wirkstoffe eines Medikamentes schneller in den Körper, wenn sie auf leeren (nüchternen) Magen eingenommen werden. So setzt auch die Wirkung schneller ein. Bei manchen Nahrungsmitteln kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. So können kalziumhaltige Lebensmittel (z. B. Milchprodukte) mit Antibiotika schwer lösliche Verbindungen eingehen. Dadurch werden die Wirkstoffe schwerer aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen und verlieren so an Wirkung. Warten Sie deshalb einige Stunden nach der Einnahme solcher Präparate, bevor Sie Milchprodukte verzehren. Andere Medikamente wiederum werden am besten mit einer Mahlzeit aufgenommen. Erkundigen Sie sich daher vor Beginn einer Medikamenteneinnahme immer bei Ihrem Arzt oder Apotheker oder lesen Sie im Beipackzettel nach, wie die Präparate am besten eingenommen werden und welche Nahrungsmittel Sie gegebenenfalls meiden sollten.
Richtige Flüssigkeit
Nehmen Sie die Medikamente nur mit der richtigen Flüssigkeit ein: Generell sollte man Medikamente mit stillem Wasser zu sich nehmen. Besonders mit Milch, Grapefruitsaft und anderen Obstsäften, Cola-Getränken, Kaffee, schwarzem, grünem oder Mate-Tee kann es zu Wechselwirkungen kommen. Dies ist mit den Wechselwirkungen zweier verschiedener Wirkstoffe vergleichbar. Die Arznei kann also schwächer wirken oder die Nebenwirkungen können sich verstärken. Grundsätzlich sollten Sie Tabletten mit genügend Flüssigkeit einnehmen, damit sie sich leichter schlucken lassen und nicht in der Speiseröhre haften bleiben. Als Richtwert gilt ein volles Glas Wasser.
Vorsicht Sonne
Manche Medikamente sensibilisieren die Haut empfindlicher Personen für Sonneneinstrahlung. Schon nach kurzem Aufenthalt im Freien oder auch in der Nähe eines Fensters kann sich dann ein Sonnenbrand entwickeln. Ein bekanntes Beispiel für diese photosensibilisierende Wirkung sind Antibiotika. Falls in der Packungsbeilage auf einen solchen Effekt hingewiesen wird, sollten Sie vorsichtshalber auf Sonnenbäder verzichten.